Packen und Material
Umzug nach Groß Kreutz, mit oder ohne Packservice
Groß Kreutz gehört zu unserem Fahrgebiet, gefahren wird von unserem Sitz in Werder (Havel) aus. Die Besichtigung ist für Sie kostenlos, und bei einer Beauftragung berechnen wir Ihnen keine Anfahrt. Hier geht es um den Teil des Umzugs, der Wochen vor dem Termin beginnt und über die halbe Rechnung entscheidet: das Packen.
Groß Kreutz: worauf Sie sich verlassen können
Packen und Material: was Sie selbst machen und was wir übernehmen. Was dabei gilt, steht vor dem Auftrag fest und nicht erst danach.
- Der Weg zu Ihnen steht auf keiner Rechnung, weder vorher noch nachher
- Wir schauen uns die Wohnung kostenlos an, ohne dass Sie sich festlegen
- Es kommen Leute, die miteinander eingespielt sind, keine Tagesaushilfen
- Kastenwagen und Lkw gehören zum Betrieb, gemietet wird nichts
- Geht es über die Landesgrenze hinaus, übernimmt ein fester Partnerbetrieb
Die Eckpunkte auf einen Blick
- Rund 35 Minuten Anfahrt aus Werder, die Besichtigung kostet nichts
- Einpackservice ab 26 Euro je Stunde, auch nur für einzelne Räume
- Gepackte Kartons verkürzen den Umzugstag spürbar
- Umzugskartons bringen wir auf Wunsch zum Termin mit
- Montagekraft für Schrank und Bett ab 27 Euro je Stunde
Selbst packen oder packen lassen
Das Packen ist die einzige Stelle, an der Sie den Preis Ihres Umzugs wirklich in der Hand haben. Alles andere ist Fahrzeug, Kraft und Zeit. Aber ob wir am Umzugstag verschlossene Kartons tragen oder offene Schubladen ausräumen, macht bei einer Dreizimmerwohnung mehrere Stunden Unterschied.
Wer selbst packt, spart bares Geld und braucht dafür Zeit. Als Faustregel gilt: Rechnen Sie pro Zimmer mit etwa einem Abend, für Küche und Keller mit deutlich mehr. Wer vier Wochen vorher anfängt und jeden Abend eine halbe Stunde packt, ist rechtzeitig fertig, ohne dass es weh tut.
Wer nicht kann oder nicht will, bucht den Einpackservice ab 26 Euro je Stunde. Das lässt sich auch teilen: Viele lassen nur die Küche und das Geschirr packen und machen den Rest selbst. Genau diese Räume kosten beim Selbstpacken die meiste Zeit und gehen bei uns am schnellsten.
Wie viele Kartons Sie tatsächlich brauchen
Fast alle unterschätzen die Menge. Eine grobe Orientierung, die sich in der Praxis bewährt hat: Pro Person und Zimmer werden es schnell zehn bis fünfzehn Kartons, bei Büchern, Geschirr und einem gut gefüllten Kleiderschrank deutlich mehr. Für eine Zweizimmerwohnung sind vierzig Kartons kein Übermaß, sondern eher der Normalfall.
Umzugskartons bringen wir auf Wunsch zum Termin mit, sprechen Sie uns bei der Besichtigung darauf an, dann klären wir Menge und Bedingungen gleich mit. Wichtiger als die Herkunft ist die Qualität: Ein doppelwandiger Karton hält, ein Bananenkarton aus dem Supermarkt reißt beim Tragen, und zwar meistens auf der Treppe.
Kaufen Sie lieber fünf Kartons zu viel als drei zu wenig. Kartons, die am Ende leer bleiben, sind das kleinste Problem eines Umzugs. Kartons, die fehlen, bedeuten am Vorabend eine Fahrt zum Baumarkt.
Was in welchen Karton gehört
Es gibt eine einzige Regel, die alles andere schlägt: schwer nach unten, klein nach unten, leicht und groß nach oben. Ein Karton, den ein Erwachsener nicht mehr allein tragen kann, ist falsch gepackt, egal wie gut er aussieht.
Bücher gehören deshalb in kleine Kartons und niemals in große. Ein voller Bücherkarton in der üblichen Umzugsgröße wiegt so viel, dass er im Treppenhaus zum Risiko wird, für den Träger und für den Boden des Kartons.
- Bücher, Werkzeug und Konserven in kleine Kartons, halb voll ist voll
- Geschirr stehend einpacken, nicht flach stapeln, Papier dazwischen
- Kleidung auf Bügeln bleibt am besten auf den Bügeln, gebündelt
- Bettwäsche und Handtücher als Polster für Zerbrechliches nutzen
- Kabel und Schrauben in beschriftete Beutel, direkt am Gerät befestigt
- Einen Karton mit dem Nötigsten für den ersten Abend zuletzt packen
Was nicht in einen Karton gehört
Nicht alles darf mit, und manches sollte nicht mit. Papiere, Schmuck, Bargeld und Medikamente transportieren Sie besser selbst im Auto. Sie sind klein, leicht zu verlieren, und die Haftungsgrenze aus Paragraf 451e HGB, 620 Euro je Kubikmeter, bildet einen solchen Verlust kaum sinnvoll ab.
Gefahrgut fährt gar nicht mit. Benzin- und Dieselkanister, Gasflaschen, Spiritus und größere Mengen Lösungsmittel gehören nicht auf einen Umzugswagen. Das ist keine Vorsicht, sondern Vorschrift.
- Papiere, Ausweise, Verträge und Bargeld selbst mitnehmen
- Schmuck und kleine Wertsachen ins eigene Auto
- Medikamente und alles, was gekühlt werden muss, selbst transportieren
- Benzin, Gasflaschen und Spiritus bleiben zurück und werden entsorgt
- Pflanzen zuletzt laden und zuerst ausladen
Beschriften ist der Schritt, der am Zielort Zeit spart
Der teuerste Teil eines Umzugs ist nicht das Verladen, sondern das Suchen. Wer am Zielort vierzig gleich aussehende Kartons in den Flur gestellt bekommt, verbringt den Abend mit Öffnen und Umtragen. Wer beschriftet hat, bekommt jeden Karton direkt in den richtigen Raum.
Beschriften Sie auf der Seite, nicht auf dem Deckel, denn gestapelte Kartons zeigen nur ihre Seiten. Und schreiben Sie den Zielraum darauf, nicht den Herkunftsraum: Was in der alten Wohnung im Arbeitszimmer stand, kommt in der neuen vielleicht ins Schlafzimmer.
- Räume der neuen Wohnung nummerieren und einen Plan zeichnen
- Plan an die Wohnungstür der neuen Adresse hängen
- Jeden Karton auf der Seite mit Zielraum und Inhalt beschriften
- Zerbrechliches zusätzlich groß markieren
- Kartons für den ersten Abend gesondert kennzeichnen
- Beim Ausladen sagen wir den Raum an, Sie müssen nichts mehr erklären
Wenn wir das Packen übernehmen
Der Einpackservice kostet ab 26 Euro je Stunde. Wir kommen in der Regel einen Tag vor dem Umzug, packen die vereinbarten Räume und beschriften die Kartons. Am Umzugstag wird dann nur noch getragen, was den Tag deutlich verkürzt.
Am meisten bringt der Service in Küche und Bad. Dort steckt der größte Zeitaufwand pro Kubikmeter, weil alles klein, zerbrechlich und einzeln zu wickeln ist. Wohnzimmer und Schlafzimmer sind dagegen der Teil, den die meisten problemlos selbst schaffen.
Sagen Sie uns bei der Besichtigung, welche Räume wir übernehmen sollen. Daraus schätzen wir die Stunden, und Sie sehen im Angebot, was der Service Sie kostet, bevor Sie sich entscheiden.
Was beim Packen immer wieder gefragt wird
Bekomme ich bei Ihnen Umzugskartons?
Auf Wunsch bringen wir Kartons zum Termin mit. Sprechen Sie uns bei der Besichtigung darauf an, dann klären wir die Menge und die Bedingungen gleich mit. Achten Sie in jedem Fall auf doppelwandige Kartons, die dünnen halten das Treppenhaus nicht aus.
Wie viele Kartons brauche ich für eine Zweizimmerwohnung?
Rechnen Sie mit rund vierzig, bei vielen Büchern oder viel Geschirr auch mit mehr. Diese Zahl überrascht die meisten. Planen Sie lieber ein paar Kartons zu viel ein, damit Sie am Vorabend nicht noch losfahren müssen.
Was kostet es, wenn Sie das Packen übernehmen?
Der Einpackservice liegt ab 26 Euro je Stunde. Sie können ihn für die ganze Wohnung oder nur für einzelne Räume buchen. Am häufigsten gebucht wird er für Küche und Geschirr, weil dort der Aufwand pro Kubikmeter am höchsten ist.
Muss ich Schränke selbst leerräumen?
Ja, Möbel werden leer transportiert. Volle Schubladen und Fächer machen jeden Schrank schwer und beschädigen ihn beim Tragen. Eine Ausnahme sind Kleiderstangen, dafür gibt es Kleiderboxen, in denen die Sachen auf dem Bügel bleiben.
Wer haftet, wenn ich selbst gepackt habe und etwas zerbricht?
Bis zu 620 Euro je Kubikmeter Laderaum, diese Grenze setzt Paragraf 451e HGB für Transportschäden. Bei selbst gepackten Kartons lässt sich allerdings oft nicht klären, ob der Schaden beim Packen oder beim Transport entstanden ist. Wickeln Sie Zerbrechliches deshalb großzügig ein.
Wann sollte ich mit dem Packen anfangen?
Vier Wochen vorher mit dem, was Sie selten brauchen: Bücher, Dekoration, Saisonkleidung, Keller. In der letzten Woche folgt der Alltag, und am Vorabend bleibt nur noch der Karton mit dem Nötigsten. Wer erst am Wochenende davor beginnt, packt am Ende unter Zeitdruck und dann schlechter.
Packen Sie, wir tragen
Sagen Sie uns, welche Räume Sie selbst übernehmen, dann rechnen wir Ihnen aus, was der Rest kostet.